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atlantis media geht die Wände hoch! Unsere Weihnachtsfeier

Weihnachtsfeier Kletterparadies Wilhelmsburg

Ein Freitagabend in Hamburg Wilhelmsburg. Ehrfürchtig schaut unsere bunte Truppe durch die Panoramascheibe auf das Herzstück der großen Nordwandhalle, den Turm. „Auf gerade einmal 33 Quadratmetern Grundfläche stehen ca. 1.000 Quadratmeter Kletterwand zur Verfügung und der Überhang des Turms beträgt ungefähr 8 Meter“, lassen wir uns erklären. Das ist uns im Moment wirklich egal, denn nach unserem Empfinden sehen wir den Mount Everest!

Es ist die alljährliche atlantis media Weihnachtsfeier, bei der wir uns das anschließende Essen durch ein Schweiß treibendes Event  ehrlich verdienen müssen. Diesmal steht die Besteigung der sogenannten „Südwand“ der Kletterhalle zwischen uns und dem großen Buffet. Wir bekommen alle ein Paar superenge Kletterschuhe ausgehändigt und tapern schicksalsergeben hinter unseren drei Klettertrainern her. Von Nahem sehen dann all die bunten Klettergriffe an der 16 Meter hohen Wand eigentlich ganz einladend aus. Rechts und links von unserem Bereich steigt schon eine große Anzahl ambitionierter Kletterer in die Wände. Eigentlich sehen die nicht viel anders aus als wir. Wenn die das können, dann können wir das doch auch?

Ein erstes Gelächter löst die Anspannung als uns die Coaches folgendes eröffnen: Wir sollen Gruppen mit 3 Personen bilden, die alle ungefähr das gleiche Gewicht haben. Schnell wird klar, dass die Frauen eine eigene Gruppe bilden müssen, wenn sie nicht mit Sandsäcken beschwert auf die Männerteams aufgeteilt werden wollen… Das Eis ist jedenfalls gebrochen und wir greifen alle beherzt nach der Ausrüstung. All die Haken und Seile sind zwar zuerst etwas verwirrend, aber die geduldigen Trainer entwirren, ziehen, knoten und erklären mit viel Engagement.

Es geht los. Pro Team klettert eine(r) die Wand hoch und die beiden anderen sichern den Aufstieg. Die ganz Schnellen und/oder Mutigen haben es bereits über alle Kanten und den kleinen Überhang bis nach oben geschafft. Jetzt kommt, was die Coaches vorher als die größte Herausforderung angekündigt haben: Vertrauen haben in das Seil und in die Kletterpartner. Für den Abstieg heißt es nämlich die Klettergriffe loslassen und entspannt im Seil zurücklehnen. Das fällt einigen von uns sichtbar schwer und auch die „Sicherer“ am Boden klammern sich verbissen an Schnallen und Seile. Aber auch hier können die Trainer wieder helfend eingreifen, kleine Tricks zeigen und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Nach ein paar Runden merken wir, dass sich die Anstrengung summiert. Wer beim ersten Aufstieg noch flott und zielstrebig geklettert ist, spürt jetzt seine Arme und Beine recht deutlich. Aber es macht Spaß! Jeder klettert so oft er kann und möchte. Am Ende sind alle ziemlich erschöpft, aber glücklich und vor Allem hungrig. Gut, dass zwei Stockwerke höher ein leckeres Buffet auf uns wartet. Dorthin nehmen wir ganz entspannt die Treppe.

Mehr Fotos von unserer Klettertour findet ihr auf Facebook.

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